OVK – Online Vermarkter Kreis im BVDW

Wenn man sich mit dem Verband der IAB Europe beschäftigt, stößt man auch schnell auf den Kürzel „OVK“. Dieser steht für den Online Vermarkterkreis im BVDW (Bundesverband (für) Digitale Wirtschaft).

Unter dem Online – Vermarkterkreis versteht man das zentrale Gremium aller deutschen Online – Vermarkter. In diesem Gremium haben sich 21 der größten Online – Vermarkter innerhalb Deutschlands zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, dem Bereich Online – Marketing zukünftig stets wachsende Bedeutung zu verleihen. Dies geschieht unter dem Dach des BVDW, also des Bundesverbands Digitale Wirtschaft. e.V..

Zu den wichtigsten Zielen des OVK gehören die Erhöhung der Planungssicherheit und  Markttransparenz für die gesamte Branche der Online – Werbung. Außerdem strebt der OVK eine Standardisierung sowie Maßnahmen zur Sicherung der Qualität in der Arbeit im Bereich Online – Marketing an. Über diese Standardisierungsmaßnahmen haben wir bereits kurz im Artikel über den Verband der IAB Europe gesprochen. Diese Standards werden ständig erweitert und sind immer aktuell auf die sich veränderten Bedürfnisse am Markt angepasst.

Es Weiteren verwirklicht der OVK wichtige Projekte, um die Weiterentwicklung der Marketing – Branche zu gewährleisten. Hierzu zählen zum Beispiel Kongresse, Fördermaßnahmen oder Studien, die ein genaues Bild der Entwicklung vermitteln. Außerdem engagiert sich der Online Vermarkterkreis in nationalen sowie in internationalen Gremien.

Durch seine vielen Projekte kann der OVK einen wichtigen Beitrag leisten, um den Online – Werbemarkt weiter zu entwickeln. Er unterstützt beispielsweise auch den gegenseitigen Austausch von Werbepartnern, realisiert das Networking von externen Partnern sowie Mitgliedern und er stellt Online – Strategen wichtige Marktdaten bereit. Außerdem werden durch ihn einzigartige Konzepte im Bereich der Online – Kampagnen ausgezeichnet.

Ein wichtiges Projekt des OVK ist der Online – Werbereport. In diesem kam im Jahre 2010 die Wichtigkeit des Online – Marketing besonders gut heraus, da sich zeigte, dass die Nutzung des Online – Marketing um 14 Prozent im Jahre 2010 steigen würde. Jedes Jahr bringt der OVK einen solchen Report heraus.

Online Werbung

Wie bereits erwähnt, hat die Werbung über das Internet, das so genannte Online Marketing an Bedeutung zugenommen, vor allem in den letzten Jahren. Doch was genau verbirgt sich eigentlich unter eMarketing und was sind seine Vorteile? Dies möchten wir Ihnen im Folgenden genauer erklären. In weiteren Artikeln möchten wir auch auf einige Formen der Online Marketing eingehen, zum Beispiel auf E-Mail-Werbung.

Unter Online Marketing sind alle Maßnahmen der Werbeindustrie zu vestehen, die mit Hilfe des Internets erfolgen. Beispiele für diese Art des Marketing sind Bannerwerbung (diese wird ausführlich in einem weiteren Artikel besprochen) und Suchmaschinenmarketing. Werbeportale bieten diese Art des Marketing kostenpflichtig an.

Durch das Online Marketing kann man ein Produkt recht schnell bekannt machen. Liest ein Internetnutzer zum Beispiel eine Anzeige (Bannerwerbung), muss er diese nicht unbedingt anklicken, um auf die Seite des Produktherstellers zu gelangen. Er hat trotzdem das Produkt und somit seine Existenz wahrgenommen und wird vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt im Internet danach suchen. Es geht also nicht immer darum, unmittelbar etwas zu verkaufen, sondern auch um eine Präsentation des Produktes. Dies trägt auch zur Imagesteigerung des Produktes bei. Diese Effekte wurden mittlerweile auch in einigen Studien zum Thema bewiesen.

Ein wichtiger Bestandteil des Online Marketing ist die Webseite eines Herstellers oder Unternehmens, vor allem der thematische Aufbau sowie die Gestaltung dieser Homepage – dabei ist es egal ob es sich um den Bereich B2C (bspw. Rußpartikelfilter nachrüsten) oder B2B (Handys oder Notebooks) handelt. Über diese Website kann ein Unternehmen die Kunden über sich und die Unternehmensphilosophie, sowie die Leistungen informieren und diese Kunden auch an sich binden. Natürlich dient dies auch dazu, neue Kundenkreise anzuwerben.

Mit dem eMarketing lassen sich alle erdenklichen Zielgruppen erreichen. Man kann diese User nach bestimmten Kriterien unterteilen, zum Beispiel nach einer Region oder thematisch, wie etwa über die Buchung von Marktplätzen in bestimmten Umfeldern. Gerade jüngere Zielgruppen sind über die Onlinewerbung besser zu erreichen als etwa über den Fernseher, da sie sich zunehmend mehr im Internet aufhalten. Beliebt für Werbemaßnahmen sind zum Beispiel Netzwerke.

E-Mail-Werbung

Eine beliebte Form des Online Marketing ist die Werbung über E – Mails.  Durch diese Werbetechnik werden Kunden direkt angesprochen, eben, indem man ihnen eine elektronische Nachricht sendet. Man kann dies vergleichen mit den Postsendungen im Offline – Bereich (zum Beispiel Prospekte oder Briefe), die potentielle Kunden geschickt bekommen. Nur läuft hier eben alles über das Internet und somit über die E- Mails ab.

Allerdings gibt es rechtliche Beschränkungen, die für den E – Mail – Versand gelten. Dieser Versand wird innerhalb Deutschlands über verschiedene Gesetzte geregelt. So müssen solche E – Mails zum Beispiel gewisse Pflichtangaben enthalten, wie etwa bestimmte Impressumsangaben. Dies regelt das Unternehmensregister und das elektronische Handels – sowie das Genossenschaftsregister. Außerdem sollen unzumutbare Belästigungen durch den Versand von elektronischer Post vermieden werden (UWG, Gesetzt gegen den unlauteren Wettbewerb, §7).

In Österreich werden solche Regeln durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) aufgestellt. Für die Schweiz fällt die E – Mail – Werbung unter das FMG, das Fernmeldegesetz. Nicht immer sind solche Werbemails jedoch erwünscht. So wird seit dem 1. März 2006 auch von Spamming gesprochen, wenn mit nicht verlangten Mails im Bereich Business-to-Business geworben wird.   

Der Markt mit elektronischen Nachrichten ist ein Wachstumsmarkt, welcher alleine in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 2007 eine Größe von 1,2 Milliarden Dollar umfasste. Aufgrund unterschiedlicher Studien geht man davon aus, dass sich die Budgets der Unternehmen, die auf E-Mail-Marketing setzen, auch in Zukunft vergrößern werden, damit sie diesen Markt weiterhin voll ausschöpfen können.

Ein Form des E-Mail-Marketing ist das Werben über Newsletter. Hier kann ein Kunde sich auf der Homepage des Unternehmens für die Zusendung des Newsletter eintragen. Diesen bekommt er regelmäßig von der Firma an seine E-Mail-Adresse zugeschickt. In diesem Newsletter stehen die wichtigsten Neuigkeiten rund um das Unternehmen. So wird der Kunde zum Beispiel über neue Angebote oder Sonderangebote oder (bei Kleidung) das Erscheinen einer neuen Kollektion informiert.

Bannerwerbung

Wie bereits angekündigt, möchten wir in einem Artikel auch näher auf die Bannerwerbung, eine Methode des Online – Marketing, eingehen. Unter Bannerwerbung versteht man das Schalten von klassischer Online – Werbung, welches in Form von Pop – ups, Werbebannern oder so genannten Layer Ads (aus die wir in einem weiteren Beitrag zu sprechen kommen) geschieht. Diese Online – Werbung soll auf die Produkte und Dienstleistungen der Werbetreibenden hinweisen.

Für die Platzierung und das Einrichten von Bannerwerbung gibt es bestimmte Standards, die in der Zusammenarbeit der Vertretungen der Mitgliedsstaaten miteinander festgelegt wurden. An diese Standards hat sich jeder zu halten, der Bannerwerbung schalten möchte. So sind die Formate der Bannerwerbung nach Größe und Art der Werbung gestaffelt. Im Folgenden erklären wir ein paar Beispiele.

Der Full Banner: Man nennt ihn auch „Fullsize Banner“. Dieser wird als Klassiker der Werbeformen bezeichnet. In den meisten Fällen ist der Full Banner am Kopf einer Internetseite zu finden. In der Regel hat er 468×60 Pixel, ein Gewicht von 40K und ist in den Formaten GIF/JPG und Flash erhältlich. In der letzten Zeit wird er immer häufiger vom Super Banner abgelöst.

Der Super Banner hat, verglichen mit dem Full Banner, einiges mehr an Fläche zu bieten, nämlich 728×90 Pixel. Durch diese Größe und die Tatsache, dass auch der Super Banner am Kopf einer Webseite platziert ist, ist die Werbewirkung höher. Auch hier ist die Größe bei 40K und es gibt den Super Banner in den Formaten GIF/JPG und Flash.

Expandable Super Banner: Dies dürfte auch eines der bekanntesten Modelle der Bannerwerbung sein. Der Expandable Super Banner punktet mit dem Überrschungseffekt. Berührt der User das Banner mit der Maus, so wird es großflächig. Das Banner wird wieder kleiner, wenn der Benutzer die Banneroberfläche mit der Maus verlässt. Es gibt dieses Banner in 728×300 bzw. 90 Pixel und im Format GIF/JPG bzw. auch Flash. Das Gewicht beträgt auch hier 40K.

Weitere Möglichkeiten der Bannerwerbung und die standardisierten Vorgaben hierfür finden Sie auf der Seite des OVK.

AdWords

Jeder Internetnutzer kennt sie, die AdWords. Jedem begegnen sie, wenn er sich in einer Suchmaschine auf die Suche nach hilfreichen Informationen im Internet begibt. Nur weiß selten jemand, dass das, was ihm dort präsentiert wird, zu den so genannten „AdWords“ zählt. Man findet die AdWords als eine Ergänzung des Suchergebnisses. In einer Suchmaschine werden diese Ergänzungen rechts neben der Ergebnissliste eingefügt.

Bei AdWords handelt es sich um Text – Annoncen, die von Unternehmen buchbar sind. Dies bedeutet, dass Unternehmen die Möglichkeit haben, gegen Bezahlung mit ihrer Anzeige in der AdWords – Liste (bei betreffender Eingabe des Users in das Suchfeld) aufzutauchen. Die Bezeichnung „AdWords“ entstand aus einem Wortspiel der Suchmaschine Google. Man setzte dafür die Begriffe „adverts“ (=Werbeanzeigen) sowie „words“ (=Wörter) zusammen. Man kann solche AdWords auf den Suchseiten von Google und auf anderen Websites, die zu Google gehören, schalten. Es gibt ähnliche Werbeprogramme, die andere Suchmaschinenbetreiber unterstützen.

Folgende Vorteile bietet eine Anzeigenschaltung über Google AdWords:
Die Werbung, die man schaltet, wird genau dann eingeblendet, wenn in der Suchmaschine nach dem gesucht wird, was der Werbende anbietet. Die Wahrscheinlichkeit, zukünftige Kunden / Käufer zu finden, ist also hoch.
Man muss nur zahlen, wenn die geschaltete Anzeige angeklickt wurde. Wie viel man zahlt, bestimmt man selbst.

So funktioniert das Werben mit AdWords bei Google:
Man erstellt eine Anzeige und wählt die darauf passenden Keywords. Unter Keywords versteht man die Worte, die Internetnutzer beim Suchen in der Suchmaschine eingeben, zum Beispiel „Abendkleid kaufen“. Die Keywords, die der Werbende aussucht,  sollten auch seinem Angebot entsprechen.

Wenn die Anzeige geschaltet ist, wird sie immer dann Kunden eingeblendet, wenn diese die oben gewählten Keywords bei ihrer Suche eingeben. Dies hat den Vorteil, dass man sein Angebot nur Menschen präsentiert, die sich auch wirklich dafür interessieren. Ist die Anzeige für den Suchmaschinenbenutzer interessant, wird er sie anklicken. Erst dann muss der Werbende dafür zahlen.

Layer Ads

Auch die Layer Ads (oder auch Hover Ads) sind Werbemittel im Online – Marketing, die jedem Internetnutzer sicherlich schon einmal beim Surfen im Internet begegnet sind. Man versteht unter diesen Layer Ads Werbemittel, die das Browserfenster überlagern, die sich also über den Bereich des Inhalt einer Internetseite legen, damit dieser nicht mehr sichtbar ist. Nach einer gewissen Zeit schließen sich diese Fenster automatisch, man kann die jedoch auch über den „Schließen“ – Button entfernen.

Layer Ads eignen sich auch für die Präsentation komplexer Werbebotschaften, zum Beispiel von Videos, mehreren Bildern oder Sounds. Da diese Layer Ads jedoch für den Internetnutzer spontan auftauchen, während er im Netz surft, haben diese Werbemittel eine (verglichen mit anderen Werbemitteln) hohe Wegklickrate. So werden sie dreimal so häufig weg geklickt, wie Banner. Es gibt auch die Möglichkeit für Internetnutzer, diese zu blocken. Dies kann man durch einen Eintrag in der Hosts – datei vom Betriebssystem tun.

Dieses Blocken gelingt jedoch nicht immer, denn bei vielen Layer Ads handelt es sich nicht mehr im gewöhnliche Pop-up Fenster, die durch ein neues Browserfenster geöffnet werden, sondern um Ebenen oder Fenster, die auf DHTML (nicht wir früher mit der JavaScript- Funktion „window.open()“) geöffnet werden. Diese haben für die Werbenden im Internet den Vorteil, dass sie nicht mehr durch Pop-up – Blocker unterbunden werden können. Der Internetnutzer muss sie also immer anschauen und weg klicken und wird somit mit der Werbung konfrontiert.

Man könnte Layer Ads zwar unterbinden, indem man die JavaScript – Funktion des eigenen Webbrowsers ausschaltet. Dies hätte jedoch auch eine eingeschränkte Nutzung des Internet zur Folge, da viele Seiten mittlerweile nur korrekt angezeigt werden, wenn diese Funktion eingeschaltet ist. Somit wären diese Seiten zum Teil oder komplett unzugänglich.

Die Strategien der Werbenden, die Internetnutzer mit dem Werbemittel zu konfrontieren, werden immer ausgefeilter. Man bemüht sich zum Beispiel, den Zeitpunkt des Schließens eines Layer Ads lange hinaus zu zögern, indem man den „Schließen“ – Button versteckt platziert.

InText-Werbung

Die Methode der InText-Werbung ist im Vergleich zu anderen Werbemethoden des Online Marketing, wie etwa den Layer Ads, weniger aufdringlich für den Internetnutzer. Hier wird der Internetnutzer nicht „von der Werbebotschaft erschlagen“.

Es handelt sich bei der InText-Werbung um eine ganz besonders Form des Online Marketing. Diese wird direkt in den Fließtext der Webseite (auch  „Content“ genannt) eingebaut. Damit dies funktioniert, sucht der Anbieter spezielle Stichworte (Keywords) heraus, zum Beispiel „Markenschuhe“. Diese Keywords werden im Fließtext der Internetseite manuell oder automatisch mit dafür passenden Links unterlegt.

Diese Links sind für gewöhnlich optisch von anderen Links zu unterscheiden. Man erkennt sie daran, dass das Keyword doppelt (statt nur einmal) unterstrichen ist. Dieser Einsatz von Schlüsselwörtern bedeutet auch, dass diese Werbeform erst durch eine aktive Verwendung des Benutzers zu sehen ist, indem er mit der Maus über den so genannten InText- Link (also das doppelt unterstrichene Wort) fährt. Geschieht dies, so taucht ein kleines Fenster auf, das entweder Bilder, Flash – Videos oder eine reine Textinformation enthalten kann.

Damit der Internetnutzer die InText-Werbung nicht als störend empfindet, sollte man darauf achten, nicht zu viele InText-Passagen hintereinander einzubauen. Es macht schließlich keinen Spaß, nach Informationen zu einem Thema zu suchen und alles, was man findet, ist ein Text, in dem jedes vierte Wort doppelt unterstrichen ist. Hier gilt also: Qualität eindeutig vor Quantität!

Ein Vorteil der InText-Werbung ist, dass sie (im Gegensatz zu Bannerwerbung) nicht so viel Speicherplatz benötigt. Man kann die InText-Werbung auch für die Suchmaschinenoptimierung benutzen und dadurch also auch bessere Rankings in der Suchmaschine herbeiführen, denn schließlich stellen zusätzliche Links, die durch die InText-Werbung erzeugt werden, auch verbesserte Chancen bei der Suchmaschinenoptimierung dar.

Wer also eher auf unauffällige Werbung steht, bei der der Nutzer selbst entscheiden kann, ob er damit konfrontiert werden möchte, für den ist die InText-Werbung genau die richtige Wahl!

Kommerzielle Videoclips

Im Onlinemarketing gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man Videobotschaften, welche in der Länge unbeschränkt sind, verbreiten kann. Hierfür werden von Werbeagenturen und Videoproduktionen Videos erstellt, welche zum Teil mit der herkömmlichen Fernsehwerbung verglichen werden können. Dies bedeutet auch, dass beispielsweise Videos online abgespielt werden können, welche man auch im TV sehen kann.

Onlinewerbung mit Videos hat den Vorteil, dass man hier auch Videos präsentieren kann, deren Länge über die 30 Sekunden (die ein Werbespot im Fernsehen in der Regal dauert) hinaus gehen. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sein Produkt um einiges genauer und komplexer darstellen, als es in der kurzen Zeit des TV– Werbespots denkbar ist. Manche dieser Filme, die man im Internet anschauen kann, dauern mehrere Minuten, andere erinnern an kleine Kurzfilme.

Durch diese nicht vorhandene Zeitvorgabe, die meist eine Komprimierung der Informationen auf das Nötigste zur Folge hat, können die Spots weiter geführt werden oder es lässt sich eine tiefer gehende Storyline einbauen, welche auch zu der betreffenden Markenpositionierung passt. Dies gilt für alle Zielgruppen an die die Werbung gerichtet werden soll. Egal ob man Kinder mit Spielzeug ansprechen will, Frauen von Dessous oder Herren von Autos faszinieren möchte. Das Produkt in eine passende Story verpackt, hat der Kunde hat das Gefühl, von Werbung, sondern wird unterbewusst von dem Produkt begeistert. Anschauen kann man sich solche Videos zum Beispiel auf Videoplattformen wie etwa auf youtube. Eine weitere gängige Methode ist es, auf dieser Videoplattform nur einen Teil des Films zu zeigen. Um den Rest sehen zu können, muss der User die Homepage des Unternehmens besuchen.

Man setzt das Marketing durch Videos häufig gezielt ein, zum Beispiel um neue Unternehmen, Produkte und Marken vorzustellen oder für die Pressearbeit. Außerdem möchte man die Verkäufe des Produktes erhöhen, indem man zum Beispiel die Vorteile des beworbenen Artikels im Video darlegt. Videos eignen sich auch hervorragend für die Werbung für das Produkt auf fremden Webseiten.

Einige Unternehmen nutzen die Anziehungskraft der Videos auch, um ihre Kunden intensiver an sich zu binden. Dies gelingt, indem sie Tutorials oder Videoanleitungen für das Produkt erstellen. Dies wird vom Kunden häufig mit „einem tollen Service“ verglichen. Damit die Videos online abgespielt werden können, müssen sie in ein passendes Format umgewandelt werden. Meist wird hier das Flash – Format genommen.

Internet und Kaufverhalten

Besonders für Frauen bringt das digitale Zeitalter wesentliche Vorteile mit sich. Nicht nur die Tatsache, dass sich Informationen sofort abrufen und verbreiten lassen, sondern auch die Tatsache, dass man als Frau den Schnäppchen viel schneller auf den Fersen ist, als das lästige Wühlen auf den Ramschtischen beim Sommerschlussverkauf jemals zu leisten vermag. 

Vor allem durch Internetwerbung, d.h. durch die Verbreitung von Werbung durch das Medium Internet, worunter E-Mail-Werbung, Firmennewsletter, Bannerwerbung, Personalisierte Werbung, etc. fallen, wird unser Kaufverhalten wesentlich beeinflusst. Da sich neue Produkte und Innovationen durch das Internet im Nu an den Mann bringen lassen, sind Firmen und Hersteller gezwungen, mit immer besseren Angeboten zu locken.

Das führte in der Vergangenheit zu folgendem Vorteil für den Kunden: Fast für alles gibt es einen Preis-Leistungsvergleich im Internet. Angefangen beim Staubsaugerkauf, beim Schuhkauf oder auch beim Heizöl: Das Angebot ist riesig. Jetzt heißt es aber, sich bloß nicht gleich von aufwendigen graphischen Werbedesigns beeinflussen zu lassen. Denn (so wie mit allem): Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt.

Wie hat jetzt das Internet aber unser Kaufverhalten verändert? Ganz einfach: Durch die besseren Vergleichsmöglichkeiten ist es für uns leichter, das für uns optimale Produkt auszuwählen und per Mausklick zu ordern. Einfaches Beispiel: Im Internet kann man ganz unverbindlich den Heizöl Tagespreis berechnen lassen. Man kann einfach die Postleitzahl des Wohnortes angeben, und sich so den aktuellen Heizölpreis berechnen lassen. Der Vorteil, diesen Prozess online und nicht face-to-face abzuklären, bringt mit sich, dass sich der Kunde nicht gleich genötigt fühlt, bei dem Anbieter auch zu kaufen.

Für viele ist es nämlich immer noch ein Problem, „Nein“ zu einem schlechten Angebot zu sagen. Manche fühlen sich dann von den Verkäufern so bedrängt, dass sie sich bei einer Kaufabsage schlecht fühlen. Anders ist das im Internet: Man bestellt hier ganz unverbindlich in Online-Shops, was bequem und schnell zu händeln geht. Dadurch ist die Kaufbereitschaft deutlich gestiegen. Denn durch die Vergleichsmöglichkeiten im Internet fühlen wir uns weniger über den Tisch gezogen und können leichter zwischen Sein und Schein unterscheiden, zumal da noch die Kundenbewertungen von anderen Käufern ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Dank dem Internet können Sie bares Geld sparen, was woanders wieder verheizt werden kann.

Notebooks und Netbooks verbreiten Werbebotschaften

Wir sprachen bereits in unserem einführenden Artikel darüber, wie rasant sich die Medienwelt innerhalb der letzten Jahre verändert hat und dass das Medium Internet immer mehr Zuwachs gewinnen wird, denn wir an Werbung denken. Ein Vorteil für alle Werbenden im Internet ist es auch, dass unsere Gesellschaft stets mobiler wird – so auch die Werbeinhalte. Dies wird besonders an Notebooks und Netbooks deutlich.

Durch diese tragbaren PCs ist es den Benutzern möglich, von nahezu überall ins Internet zu gehen und sich dabei vielleicht auch mit aktueller Internetwerbung auseinander zu setzen. Ermöglicht wird dieser durch den integrierten Internetzugang (WLAN) der Notebooks und Netbooks. Der Werbende hat von dieser zunehmenden Mobilität und dem Bedürfnis der PC – Nutzer, auch unterwegs online zu sein, einen positiven Nutzen: Er kann sie auch unterwegs mit auf die zugeschnittener Werbung erreichen. Weiterhin erreicht er mit seinem Angebot zusätzlich vielleicht sogar weitere Personen, die durch eine Empfehlung des Nutzers auf ein Produkt aufmerksam werden.

Das Ganze soll an einem Beispiel erläutert werden: Die 18 Jahre alte Simone trifft sich mit ihrer Freundin Maria im Park, um ein Referat für die Schule auszuarbeiten. Nachdem sie ihre Arbeit erledigt haben, surfen die beiden gemeinsam im Internet, weil Simone Maria einen Jungen bei einer Community zeigen möchte, den sie gut findet. In der Plattform angemeldet, werden die beiden auf Werbung für einen Onlineshop aufmerksam, bei dem Maria’s Mutter bereits etwas bestellt hat. Sie berichtet Simone darüber und die beiden Mädchen schauen sich interessiert das gut sortierte Sortiment an. Vielleicht werden die beiden ja etwas bestellen?!

Dieses Konzept (eben ein durch die Mobilität des Kunden unterstütztes Konzept) kann also mitunter helfen, neue Kunden hinzugewinnen. In vielen Fällen ist es gerade diese „Mundpropaganda“, sind es also die Empfehlungen anderer, z.B. der Freunde, die einen potentiellen Kunden näher für ein Produkt oder einen Anbieter interessierten. Ganz nach dem Motto „Wenn der meint, das ist gut, dann vertraue ich ihm!“. Wer also weiterhin auf Internetwerbung setzt, wird sicherlich viel versprechende Ergebnisse erzielen!