Bücher gehen online

Von den Papyrusrollen der Ägypter bis zum heutigen Online-Text hat sich eine erstaunliche Entwicklung getan. Bücher sind mittlerweile zu großen Teilen auch im Internet verfügbar. Sogar ganze Buchläden haben ihren Weg dorthin gefunden. Beispielsweise findet man mit wenigen Klicks auf der Computermaus einen Überblick über diverse Bibliotheken auf www.bundesweites-branchenbuch.de.

Das ist nicht besonders verwunderlich, denn das Internet erreicht heutzutage einen Großteil der Bevölkerung schnell und effizient. Viele Menschen verbringen ihre Freizeit fast ausschließlich am Computer, sodass Büchereien, aber auch andere Gewerbebranchen schon beinahe gezwungen sind, sich dort ebenfalls ihren Platz zu suchen. Zusätzlich zur Auflistung im Branchenbuch werben viele Büchereien und Verlage auf Internetseiten. Beliebtes Werbemittel ist dabei die Bannerwerbung, aber auch auf die vielen weiteren Werbemöglichkeiten wird zurückgegriffen.

Das auf www.bundesweites-branchenbuch.de zu erreichende Branchenbuch listet Geschäfte sogar nach Städten sortiert auf. Damit gelingt auf dem informationstechnischen, modernen Weg eine noch schnellere Orientierung über einen größeren Raum hinweg. Denn, wenn man früher ein Unternehmen, Arbeitsgebiet oder eine Branche ausfindig machen wollte, musste man sich ein entsprechendes Büchlein zulegen oder bei der richtigen Informationsstelle nachfragen. Das ist im Zeitalter der Onlinetechnologie nicht mehr nötig. Per Schlagwortsuche kann man sich eine Übersicht über viele Themengebiet aus der ganzen Welt „heran-klicken“.

Ob Bücher irgendwann komplett von digitalen Texten ersetzt werden, ist eine spannende Frage. Zumindest soviel kann man vorweg sagen: Aufgrund der hohen Effizienz des Onlinemarketing, werden wir sicherlich mehr Buchwerbung im Internet finden und vermutlich auch weitere E-Books. Dabei ist das nur die Spitze des Eisberges. Aber anhand des Buchhandels sieht man exemplarisch, dass sogar eine so ursprüngliche „Offline-Branche“ mittlerweile zur „Online-Branche“ geworden ist und es lässt sich erahnen wieviele weitere Betätigungsfelder im Online-Branchenbuch gefunden werden können.

Diese Entwicklung war aber rückblickend wohl kaum aufzuhalten, denn in gewöhnlichen Büchern lässt sich schwerer ein „Pop-Out-Effekt“ erzeugen, als mit digitalen Mitteln. Es ist aber eben auch so eine altehrwürdige Branche wie der Buchhandel auf die Aufmerksamkeit von potentiellen Käufern angewiesen.