IAB Europe

Sprechen wir also nun über die „Interactive Advertising Bureaus“ der europäischen Mitgliedsstaaten, die IAB Europe. Gegründet wurde dieser Wirtschaftsverband und somit der Zusammenschluss dieser Büros im Jahre 1998. Wie bereits erwähnt, macht sich dieser Verband das Wachstum und die Unterstützung der digitalen und interaktiven Marketing – Industrie zum Ziel. Die Mitgliederzahl wächst stetig.

Mittlerweile gehören diesem Verband 22 Mitgliedsländer in Europa an. Diese vertreten durch ihre Büros, über die sie sich mit den anderen Mitgliedsstaaten vernetzen, etwa 5500 Firmen. Folgende europäische Staaten gehören den IAB Europe an: Belgien, Spanien, die Türkei, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Italien, Niederlande, Dänemark, Polen, Kroatien, Finnland, Österreich, Rumänien, Großbritannien, Schweden, Ungarn, Irland, Luxemburg, Norwegen und Slowenien. Des Weiteren wird der Wirtschaftsverband von zwanzig Unternehmensmitgliedern unterstützt.

Ein wichtiges Ziel ist es, die Entwicklungen rund um die Rahmenbedingungen für die Onlinewerbung quantitativ sowie qualitativ zu unterstützen. In vielen Ländern haben sich namhafte Vertreter aus der Werbebranche dem jeweiligen IAB angeschlossen, um dieses Vorhaben zu realisieren. Liest man aktuelle Berichte, so ist dieses Streben auch verständlich. Ein Beispiel hierfür liefert der aktuelle Bericht des Online – Vermarkterkreises in Düsseldorf:

Dieser Bericht beschreibt die aktuellen Entwicklungen auf dem Online – Werbemarkt. Dem Bericht zur Folge werden die Werbeeinnahmen speziell im Online – Bereich im Jahre 2010 um satte 14 Prozent steigen. Dies bedeutet, dass das Internet zum zweitstärksten Medium aufsteigen wird, was Werbung betrifft. Durch diese Tatsache würden die klassischen Zeitungen in den Hintergrund gedrängt werden. Es lohnt sich also, in Zukunft noch mehr auf interaktives und digitales Marketing zu setzen!

Eine wichtige Regelung der IAB Europe sind, was dies betrifft, die Standards, die gesetzt wurden. Diese erleichtern den Büros Austausch untereinander. Man setzte diese Standards, weil die Kommunikation hierdurch einfacher ist. Sie dienen vor allem zur Definition und Beschreibung der Terminologie in der Branche. Durch dieses einheitliche „Vokabular“, die einheitlichen Kenntnisse, kann ein Marktteilnehmer eine Werbeform namentlich nennen und sich sicher sein, dass sein Partner darunter die gleiche Form der Werbung versteht. Dies erleichtert auch eine Zusammenarbeit.