Der Aufschwung der Internetwirtschaft

verbunden-im-internetDas Geschäft im Internet boomt. Es gibt unzählige Erfolgsgeschichten, die durch das Internet entstanden sind. Ein Leben ohne das World wide web scheint undenkbar. Dabei greifen die Erfolgspotentiale nicht nur für Unternehmen, sondern für jeden Einzelnen, der sich auf das Geschäft im Internet einlässt. Die Durchsetzung eigener Ideen kann mittels world-wide-web effizient umgesetzt werden. Dies ist eine Chance, über die Sie sich zunehmend Gedanken machen sollten.

Es werden Umsätze in Milliardenhöhe erwirtschaftet. Beim Aufbau eines erfolgreichen Geschäfts führt kein Weg am Internet vorbei. Doch was müssen Sie in diesem Zusammenhang alles beachten?

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Interact Congress

Hallo, und herzlich Willkommen auf unserer Informationsseite rund über das Thema „Interact Congress“. Dabei handelt es sich um den europäischen Kongress der IAB, also der „Interactive Advertising Bureaus“ europäischer Mitgliedsstaaten. Dieser Name scheint auf den ersten Blick recht kompliziert, doch möchten wir uns gerade dieser Thematik ganz besonders widmen, um Ihnen zu zeigen, dass sich dahinter etwas recht Verständliches verbirgt:

Man versteht darunter einen Wirtschaftsverband. Dieser Wirtschaftsverband vertritt die Ziele von Unternehmen im Bereich interaktives und digitales Marketing. Durch die Mitgliedschaft im Verband möchte man erreichen, dass für die gesamte Branche mit einer einheitlichen Stimme gesprochen werden kann. Die teilnehmenden Staaten haben sich durch die Gründung ihrer Interactive Advertising Bureaus zur Aufgabe gemacht, das Wachstum der digitalen und interaktiven Marketing – Branche innerhalb Europas zu fördern. Dieses Ziel wird durch eine enge Zusammenarbeit der Büros (mit dem Sitz im jeweiligen Mitgliedsland) miteinander erreicht.

Somit befasst sich der Verband mit einem wichtigen Thema, dem Digitalen Marketing. Dies wird als die Zukunft der Werbung und somit auch als Schlüsselbranche in der europäischen Wirtschaft angesehen. Hierfür ist es nötig, sich zuerst einmal über dieses Thema und die gemachten Erfahrungen auszutauschen. Schließlich ist „Digitales Marketing“ ein weit gefasster Begriff.

Man versteht darunter eine Einschränkung des Marketing an sich auf die Promotion, also die Art, wie etwas verbreitet wird. Dies geschieht beim Digitalen Marketing eben digital, was bedeutet, dass sich die Vermarktung ausschließlich auf digitale Medien bezieht. Beispiele für diese Vermarktungsmöglichkeiten sind Online – oder Internetmarketing, Mobile – Marketing, Newsletter und andere Arten von E-Mail Marketing, sowie Suchmaschinenoptimierung und Suchmachinenmarketing.

Auf unseren Seiten möchten wir näher auf die Schlagworte Onlinewerbung, E-Mail Marketing, Bannerwerbung, InText – Werbung, AdWords und Layer Ad eingehen. Zudem informieren wir Sie über die IAB Europe, also zum Beispiel die europäischen Mitgliedsstaaten des Wirtschaftsverbandes sowie über den OVK, den Online Vermarkter Kreis im BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft).

IAB Europe

Sprechen wir also nun über die „Interactive Advertising Bureaus“ der europäischen Mitgliedsstaaten, die IAB Europe. Gegründet wurde dieser Wirtschaftsverband und somit der Zusammenschluss dieser Büros im Jahre 1998. Wie bereits erwähnt, macht sich dieser Verband das Wachstum und die Unterstützung der digitalen und interaktiven Marketing – Industrie zum Ziel. Die Mitgliederzahl wächst stetig.

Mittlerweile gehören diesem Verband 22 Mitgliedsländer in Europa an. Diese vertreten durch ihre Büros, über die sie sich mit den anderen Mitgliedsstaaten vernetzen, etwa 5500 Firmen. Folgende europäische Staaten gehören den IAB Europe an: Belgien, Spanien, die Türkei, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Italien, Niederlande, Dänemark, Polen, Kroatien, Finnland, Österreich, Rumänien, Großbritannien, Schweden, Ungarn, Irland, Luxemburg, Norwegen und Slowenien. Des Weiteren wird der Wirtschaftsverband von zwanzig Unternehmensmitgliedern unterstützt.

Ein wichtiges Ziel ist es, die Entwicklungen rund um die Rahmenbedingungen für die Onlinewerbung quantitativ sowie qualitativ zu unterstützen. In vielen Ländern haben sich namhafte Vertreter aus der Werbebranche dem jeweiligen IAB angeschlossen, um dieses Vorhaben zu realisieren. Liest man aktuelle Berichte, so ist dieses Streben auch verständlich. Ein Beispiel hierfür liefert der aktuelle Bericht des Online – Vermarkterkreises in Düsseldorf:

Dieser Bericht beschreibt die aktuellen Entwicklungen auf dem Online – Werbemarkt. Dem Bericht zur Folge werden die Werbeeinnahmen speziell im Online – Bereich im Jahre 2010 um satte 14 Prozent steigen. Dies bedeutet, dass das Internet zum zweitstärksten Medium aufsteigen wird, was Werbung betrifft. Durch diese Tatsache würden die klassischen Zeitungen in den Hintergrund gedrängt werden. Es lohnt sich also, in Zukunft noch mehr auf interaktives und digitales Marketing zu setzen!

Eine wichtige Regelung der IAB Europe sind, was dies betrifft, die Standards, die gesetzt wurden. Diese erleichtern den Büros Austausch untereinander. Man setzte diese Standards, weil die Kommunikation hierdurch einfacher ist. Sie dienen vor allem zur Definition und Beschreibung der Terminologie in der Branche. Durch dieses einheitliche „Vokabular“, die einheitlichen Kenntnisse, kann ein Marktteilnehmer eine Werbeform namentlich nennen und sich sicher sein, dass sein Partner darunter die gleiche Form der Werbung versteht. Dies erleichtert auch eine Zusammenarbeit.

OVK – Online Vermarkter Kreis im BVDW

Wenn man sich mit dem Verband der IAB Europe beschäftigt, stößt man auch schnell auf den Kürzel „OVK“. Dieser steht für den Online Vermarkterkreis im BVDW (Bundesverband (für) Digitale Wirtschaft).

Unter dem Online – Vermarkterkreis versteht man das zentrale Gremium aller deutschen Online – Vermarkter. In diesem Gremium haben sich 21 der größten Online – Vermarkter innerhalb Deutschlands zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, dem Bereich Online – Marketing zukünftig stets wachsende Bedeutung zu verleihen. Dies geschieht unter dem Dach des BVDW, also des Bundesverbands Digitale Wirtschaft. e.V..

Zu den wichtigsten Zielen des OVK gehören die Erhöhung der Planungssicherheit und  Markttransparenz für die gesamte Branche der Online – Werbung. Außerdem strebt der OVK eine Standardisierung sowie Maßnahmen zur Sicherung der Qualität in der Arbeit im Bereich Online – Marketing an. Über diese Standardisierungsmaßnahmen haben wir bereits kurz im Artikel über den Verband der IAB Europe gesprochen. Diese Standards werden ständig erweitert und sind immer aktuell auf die sich veränderten Bedürfnisse am Markt angepasst.

Es Weiteren verwirklicht der OVK wichtige Projekte, um die Weiterentwicklung der Marketing – Branche zu gewährleisten. Hierzu zählen zum Beispiel Kongresse, Fördermaßnahmen oder Studien, die ein genaues Bild der Entwicklung vermitteln. Außerdem engagiert sich der Online Vermarkterkreis in nationalen sowie in internationalen Gremien.

Durch seine vielen Projekte kann der OVK einen wichtigen Beitrag leisten, um den Online – Werbemarkt weiter zu entwickeln. Er unterstützt beispielsweise auch den gegenseitigen Austausch von Werbepartnern, realisiert das Networking von externen Partnern sowie Mitgliedern und er stellt Online – Strategen wichtige Marktdaten bereit. Außerdem werden durch ihn einzigartige Konzepte im Bereich der Online – Kampagnen ausgezeichnet.

Ein wichtiges Projekt des OVK ist der Online – Werbereport. In diesem kam im Jahre 2010 die Wichtigkeit des Online – Marketing besonders gut heraus, da sich zeigte, dass die Nutzung des Online – Marketing um 14 Prozent im Jahre 2010 steigen würde. Jedes Jahr bringt der OVK einen solchen Report heraus.

Online Werbung

Wie bereits erwähnt, hat die Werbung über das Internet, das so genannte Online Marketing an Bedeutung zugenommen, vor allem in den letzten Jahren. Doch was genau verbirgt sich eigentlich unter eMarketing und was sind seine Vorteile? Dies möchten wir Ihnen im Folgenden genauer erklären. In weiteren Artikeln möchten wir auch auf einige Formen der Online Marketing eingehen, zum Beispiel auf E-Mail-Werbung.

Unter Online Marketing sind alle Maßnahmen der Werbeindustrie zu vestehen, die mit Hilfe des Internets erfolgen. Beispiele für diese Art des Marketing sind Bannerwerbung (diese wird ausführlich in einem weiteren Artikel besprochen) und Suchmaschinenmarketing. Werbeportale bieten diese Art des Marketing kostenpflichtig an.

Durch das Online Marketing kann man ein Produkt recht schnell bekannt machen. Liest ein Internetnutzer zum Beispiel eine Anzeige (Bannerwerbung), muss er diese nicht unbedingt anklicken, um auf die Seite des Produktherstellers zu gelangen. Er hat trotzdem das Produkt und somit seine Existenz wahrgenommen und wird vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt im Internet danach suchen. Es geht also nicht immer darum, unmittelbar etwas zu verkaufen, sondern auch um eine Präsentation des Produktes. Dies trägt auch zur Imagesteigerung des Produktes bei. Diese Effekte wurden mittlerweile auch in einigen Studien zum Thema bewiesen.

Ein wichtiger Bestandteil des Online Marketing ist die Webseite eines Herstellers oder Unternehmens, vor allem der thematische Aufbau sowie die Gestaltung dieser Homepage – dabei ist es egal ob es sich um den Bereich B2C (bspw. Rußpartikelfilter nachrüsten) oder B2B (Handys oder Notebooks) handelt. Über diese Website kann ein Unternehmen die Kunden über sich und die Unternehmensphilosophie, sowie die Leistungen informieren und diese Kunden auch an sich binden. Natürlich dient dies auch dazu, neue Kundenkreise anzuwerben.

Mit dem eMarketing lassen sich alle erdenklichen Zielgruppen erreichen. Man kann diese User nach bestimmten Kriterien unterteilen, zum Beispiel nach einer Region oder thematisch, wie etwa über die Buchung von Marktplätzen in bestimmten Umfeldern. Gerade jüngere Zielgruppen sind über die Onlinewerbung besser zu erreichen als etwa über den Fernseher, da sie sich zunehmend mehr im Internet aufhalten. Beliebt für Werbemaßnahmen sind zum Beispiel Netzwerke.

E-Mail-Werbung

Eine beliebte Form des Online Marketing ist die Werbung über E – Mails.  Durch diese Werbetechnik werden Kunden direkt angesprochen, eben, indem man ihnen eine elektronische Nachricht sendet. Man kann dies vergleichen mit den Postsendungen im Offline – Bereich (zum Beispiel Prospekte oder Briefe), die potentielle Kunden geschickt bekommen. Nur läuft hier eben alles über das Internet und somit über die E- Mails ab.

Allerdings gibt es rechtliche Beschränkungen, die für den E – Mail – Versand gelten. Dieser Versand wird innerhalb Deutschlands über verschiedene Gesetzte geregelt. So müssen solche E – Mails zum Beispiel gewisse Pflichtangaben enthalten, wie etwa bestimmte Impressumsangaben. Dies regelt das Unternehmensregister und das elektronische Handels – sowie das Genossenschaftsregister. Außerdem sollen unzumutbare Belästigungen durch den Versand von elektronischer Post vermieden werden (UWG, Gesetzt gegen den unlauteren Wettbewerb, §7).

In Österreich werden solche Regeln durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) aufgestellt. Für die Schweiz fällt die E – Mail – Werbung unter das FMG, das Fernmeldegesetz. Nicht immer sind solche Werbemails jedoch erwünscht. So wird seit dem 1. März 2006 auch von Spamming gesprochen, wenn mit nicht verlangten Mails im Bereich Business-to-Business geworben wird.   

Der Markt mit elektronischen Nachrichten ist ein Wachstumsmarkt, welcher alleine in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 2007 eine Größe von 1,2 Milliarden Dollar umfasste. Aufgrund unterschiedlicher Studien geht man davon aus, dass sich die Budgets der Unternehmen, die auf E-Mail-Marketing setzen, auch in Zukunft vergrößern werden, damit sie diesen Markt weiterhin voll ausschöpfen können.

Ein Form des E-Mail-Marketing ist das Werben über Newsletter. Hier kann ein Kunde sich auf der Homepage des Unternehmens für die Zusendung des Newsletter eintragen. Diesen bekommt er regelmäßig von der Firma an seine E-Mail-Adresse zugeschickt. In diesem Newsletter stehen die wichtigsten Neuigkeiten rund um das Unternehmen. So wird der Kunde zum Beispiel über neue Angebote oder Sonderangebote oder (bei Kleidung) das Erscheinen einer neuen Kollektion informiert.

Bannerwerbung

Wie bereits angekündigt, möchten wir in einem Artikel auch näher auf die Bannerwerbung, eine Methode des Online – Marketing, eingehen. Unter Bannerwerbung versteht man das Schalten von klassischer Online – Werbung, welches in Form von Pop – ups, Werbebannern oder so genannten Layer Ads (aus die wir in einem weiteren Beitrag zu sprechen kommen) geschieht. Diese Online – Werbung soll auf die Produkte und Dienstleistungen der Werbetreibenden hinweisen.

Für die Platzierung und das Einrichten von Bannerwerbung gibt es bestimmte Standards, die in der Zusammenarbeit der Vertretungen der Mitgliedsstaaten miteinander festgelegt wurden. An diese Standards hat sich jeder zu halten, der Bannerwerbung schalten möchte. So sind die Formate der Bannerwerbung nach Größe und Art der Werbung gestaffelt. Im Folgenden erklären wir ein paar Beispiele.

Der Full Banner: Man nennt ihn auch „Fullsize Banner“. Dieser wird als Klassiker der Werbeformen bezeichnet. In den meisten Fällen ist der Full Banner am Kopf einer Internetseite zu finden. In der Regel hat er 468×60 Pixel, ein Gewicht von 40K und ist in den Formaten GIF/JPG und Flash erhältlich. In der letzten Zeit wird er immer häufiger vom Super Banner abgelöst.

Der Super Banner hat, verglichen mit dem Full Banner, einiges mehr an Fläche zu bieten, nämlich 728×90 Pixel. Durch diese Größe und die Tatsache, dass auch der Super Banner am Kopf einer Webseite platziert ist, ist die Werbewirkung höher. Auch hier ist die Größe bei 40K und es gibt den Super Banner in den Formaten GIF/JPG und Flash.

Expandable Super Banner: Dies dürfte auch eines der bekanntesten Modelle der Bannerwerbung sein. Der Expandable Super Banner punktet mit dem Überrschungseffekt. Berührt der User das Banner mit der Maus, so wird es großflächig. Das Banner wird wieder kleiner, wenn der Benutzer die Banneroberfläche mit der Maus verlässt. Es gibt dieses Banner in 728×300 bzw. 90 Pixel und im Format GIF/JPG bzw. auch Flash. Das Gewicht beträgt auch hier 40K.

Weitere Möglichkeiten der Bannerwerbung und die standardisierten Vorgaben hierfür finden Sie auf der Seite des OVK.

AdWords

Jeder Internetnutzer kennt sie, die AdWords. Jedem begegnen sie, wenn er sich in einer Suchmaschine auf die Suche nach hilfreichen Informationen im Internet begibt. Nur weiß selten jemand, dass das, was ihm dort präsentiert wird, zu den so genannten „AdWords“ zählt. Man findet die AdWords als eine Ergänzung des Suchergebnisses. In einer Suchmaschine werden diese Ergänzungen rechts neben der Ergebnissliste eingefügt.

Bei AdWords handelt es sich um Text – Annoncen, die von Unternehmen buchbar sind. Dies bedeutet, dass Unternehmen die Möglichkeit haben, gegen Bezahlung mit ihrer Anzeige in der AdWords – Liste (bei betreffender Eingabe des Users in das Suchfeld) aufzutauchen. Die Bezeichnung „AdWords“ entstand aus einem Wortspiel der Suchmaschine Google. Man setzte dafür die Begriffe „adverts“ (=Werbeanzeigen) sowie „words“ (=Wörter) zusammen. Man kann solche AdWords auf den Suchseiten von Google und auf anderen Websites, die zu Google gehören, schalten. Es gibt ähnliche Werbeprogramme, die andere Suchmaschinenbetreiber unterstützen.

Folgende Vorteile bietet eine Anzeigenschaltung über Google AdWords:
Die Werbung, die man schaltet, wird genau dann eingeblendet, wenn in der Suchmaschine nach dem gesucht wird, was der Werbende anbietet. Die Wahrscheinlichkeit, zukünftige Kunden / Käufer zu finden, ist also hoch.
Man muss nur zahlen, wenn die geschaltete Anzeige angeklickt wurde. Wie viel man zahlt, bestimmt man selbst.

So funktioniert das Werben mit AdWords bei Google:
Man erstellt eine Anzeige und wählt die darauf passenden Keywords. Unter Keywords versteht man die Worte, die Internetnutzer beim Suchen in der Suchmaschine eingeben, zum Beispiel „Abendkleid kaufen“. Die Keywords, die der Werbende aussucht,  sollten auch seinem Angebot entsprechen.

Wenn die Anzeige geschaltet ist, wird sie immer dann Kunden eingeblendet, wenn diese die oben gewählten Keywords bei ihrer Suche eingeben. Dies hat den Vorteil, dass man sein Angebot nur Menschen präsentiert, die sich auch wirklich dafür interessieren. Ist die Anzeige für den Suchmaschinenbenutzer interessant, wird er sie anklicken. Erst dann muss der Werbende dafür zahlen.

Layer Ads

Auch die Layer Ads (oder auch Hover Ads) sind Werbemittel im Online – Marketing, die jedem Internetnutzer sicherlich schon einmal beim Surfen im Internet begegnet sind. Man versteht unter diesen Layer Ads Werbemittel, die das Browserfenster überlagern, die sich also über den Bereich des Inhalt einer Internetseite legen, damit dieser nicht mehr sichtbar ist. Nach einer gewissen Zeit schließen sich diese Fenster automatisch, man kann die jedoch auch über den „Schließen“ – Button entfernen.

Layer Ads eignen sich auch für die Präsentation komplexer Werbebotschaften, zum Beispiel von Videos, mehreren Bildern oder Sounds. Da diese Layer Ads jedoch für den Internetnutzer spontan auftauchen, während er im Netz surft, haben diese Werbemittel eine (verglichen mit anderen Werbemitteln) hohe Wegklickrate. So werden sie dreimal so häufig weg geklickt, wie Banner. Es gibt auch die Möglichkeit für Internetnutzer, diese zu blocken. Dies kann man durch einen Eintrag in der Hosts – datei vom Betriebssystem tun.

Dieses Blocken gelingt jedoch nicht immer, denn bei vielen Layer Ads handelt es sich nicht mehr im gewöhnliche Pop-up Fenster, die durch ein neues Browserfenster geöffnet werden, sondern um Ebenen oder Fenster, die auf DHTML (nicht wir früher mit der JavaScript- Funktion „window.open()“) geöffnet werden. Diese haben für die Werbenden im Internet den Vorteil, dass sie nicht mehr durch Pop-up – Blocker unterbunden werden können. Der Internetnutzer muss sie also immer anschauen und weg klicken und wird somit mit der Werbung konfrontiert.

Man könnte Layer Ads zwar unterbinden, indem man die JavaScript – Funktion des eigenen Webbrowsers ausschaltet. Dies hätte jedoch auch eine eingeschränkte Nutzung des Internet zur Folge, da viele Seiten mittlerweile nur korrekt angezeigt werden, wenn diese Funktion eingeschaltet ist. Somit wären diese Seiten zum Teil oder komplett unzugänglich.

Die Strategien der Werbenden, die Internetnutzer mit dem Werbemittel zu konfrontieren, werden immer ausgefeilter. Man bemüht sich zum Beispiel, den Zeitpunkt des Schließens eines Layer Ads lange hinaus zu zögern, indem man den „Schließen“ – Button versteckt platziert.